Freitag, 22. Oktober 2010

Kitty, Daisy & Lewis





Wunder geschehen immer wieder. Kitty, Daisy & Lewis, drei Geschwister aus dem Londoner Vorort Kentish Town, sind ein solches Wunder: Drei Teenager, die mit einer Leidenschaft und authentischen Originaltreue die Musik der 40er und 50er Jahre wieder aufleben lassen, als hätte es die vergangenen fünf Jahrzehnte Rockmusik nie gegeben.
Auf ihrem Debütalbum Kitty, Daisy & Lewis lassen sie Jump Blues und Rockabilly, Swing und Bluegrass, Western und Rhythm’n’Blues in der Tradition großer Helden wie Louis Armstrong, Johnny Cash, Nina Simone, Ray Charles, Sam Cooke oder Rufus Thomas wieder aufleben.
Ob verschmitzte Coverversionen der Originale oder selbstkomponierte Songs: Die drei Geschwister mit dem Nachnamen Durham, hängen wie schwerelos zwischen den Epochen und begeistern mit dieser Authentizität mittlerweile die ganze Welt. 
Im Hause der Durhams wurde von Kindesbeinen an ständig musiziert. Vater Graeme ist Gitarrist und hauptberuflich Betreiber eines Tonstudios, Mutter Ingrid war lange Zeit die Schlagzeugerin der Band The Raincoats.
Noch bevor ihre beiden Töchter Kitty und Daisy und ihr Sohn Lewis laufen lernten, gehörte das gemeinsame Singen zum festen Tagesablauf der Familie. Das Haus voller Instrumente, die Regale voller alter Platten aus den 40ern und 50ern, wuchsen sie in einer musikalisch inspirierenden Zeitschleife auf, die ihnen die Musik der Großväter näher sein ließ als jede moderne Popgruppe.
Bereits als Kinder lernten die Drei so unterschiedliche Instrumente wie Ukulele und Akkordeon, Banjo und Xylophon, Posaune und Klavier, Schlagzeug, Lap Steel und Mundharmonika virtuos spielen.
Mit elf Jahren stand Lewis Durham erstmals auf einer Bühne. Der Pub-Eigentümer Big Steve zeigte sich derart beeindruckt von dem jungen Talent, dass er ihn aufforderte, mit ihm zu jammen.
Zur ersten Probe brachte Lewis seine damals neunjährige Schwester Kitty mit, die sich als ein regelrechter Schlagzeug-Derwisch erwies. Und auch die älteste Schwester Daisy war schnell mit von der Partie und belegte schon als 12-Jährige, dass in ihr ein außergewöhnliches Gesangstalent schlummert. Kitty, Daisy & Lewis waren geboren.
Von Anbeginn widmeten sie sich dabei den vermeintlich verstaubten Künstlern, die sie von den Schellack-Platten ihres Vaters kannten – bis heute legt Lewis, der auch als DJ arbeitet, ausschließlich diese alten 78rpm-Maxis auf.
Viele Dutzend begeisternde Konzerte später erschien eine erste Veröffentlichung, ganz im Zeichen ihrer Einflüsse: Die 2007 erschienene Compilation A-Z of Kitty, Daisy & Lewis beinhaltet 25 Interpretationen ihrer Lieblingssongs aus einer vergangenen Ära und wurde vom altehrwürdigen ‚Guardian’ unter die „wichtigsten Platten des Jahres“ gewählt.
Ein Jahr später (2008) erschien ihr erstes reguläres Album Kitty, Daisy & Lewis, eine Mischung aus weiteren Interpretationen ihrer alten Lieblingssongs und eigenen Stücken. Darauf spielen die Drei, mittlerweile 17, 21 und 20 Jahre alt, alle Instrumente selbst.
Das gesamte Album wurde mit Equipment aus den 40ern & 50ern aufgenommen, kein einziger Computer verwendet. Der NME schrieb über das Album: „Der Klang vergangener Zeiten, präsentiert von der Band für die Zukunft.“
Seitdem erleben die Drei, die live von ihren Eltern an Gitarre und Kontrabass begleitet werden, einen Höhenflug nach dem nächsten: Sie spielten schon zwei Mal beim Glastonbury Festival, tourten mit Razorlight, Billy Bragg, Mika und Coldplay. Die Sensation ist perfekt.
Ein Vögelchen hat mir gezwitschert, das man sich bald auf das DRITTE Album freuen darf. <3 <3 <3 

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Donnerstag, 21. Oktober 2010

Arcade Fire

Eine der großartigsten Live-Bands dieser Zeit.

Nicht das es schon reichen würde, das sie wieder mal ein fabelhaftes Album rausgebracht haben, nein Leute, gebt euch bitte dieses Video. Es macht einen glücklich (gut vl. nur mich), es lässt Emotionen frei, es spricht einen sofort an. Es ist einfach fantastisch. 


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Tweak Bird.

You like Death From Above 1979? 
Wenn ihr auf DFA1979 steht, steht ich definitiv auch auch Tweak Bird. Ich für meinen Teil find sie klasse. Wenn man mich fragt, haben sie auch etwas von Portugal The Man. Vielleicht bilde ich mir das auch nur ein. Ich kenne diese Band erst seit heute (HERZLICHEN DANK FÜR DEN TIP - HERR WATZKE) - fest steht, das ich mir die Platte checken werde und wenn ich mich etwas länger damit beschäftigt habe, kommt vl. noch ein richtiger Bericht.


Liebe.

The Temper Trap

Es gibt selten ein Lied oder ein Album das mich schwerst begeistert. Temper Trap haben es mit Conditions geschafft. Ich bin gerade wieder über dieses großartige Lied Sweet Disposition gestolpert und habe es mir gleich 4-6 mal hintereinander angehört. 
Das ist mein Tip des Tages. WIEDERHÖREN! 

Temper Trap ist mehr als HOT